26 March 2026, 06:21

Baden-Württemberg testet Megawatt-Brennstoffzellen für klimaneutrale Schwerlastfahrzeuge

Ein schlankes, modernes Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug mit glänzender schwarzer Lackierung, das mit seinen Komponenten einschließlich der Batterie und des Kraftstofftanks beschriftet ist, vor einem hellgelben Hintergrund.

Baden-Württemberg testet Megawatt-Brennstoffzellen für klimaneutrale Schwerlastfahrzeuge

Neue Testanlage in Baden-Württemberg treibt Wasserstoffmobilität voran

Eine innovative Versuchsanlage in Baden-Württemberg setzt neue Maßstäbe für den wasserstoffbetriebenen Transport. Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte Projekt "Balis" konzentriert sich auf Hochleistungs-Brennstoffzellen und Elektromotoren. Die Anlage erreicht eine Gesamtleistung von bis zu 1,5 Megawatt – genug, um große Fahrzeuge oder sogar Flugzeuge anzutreiben.

Das Testfeld ist am Innovationscampus des E2U Empfinger Zentrums für Umwelttechnik angesiedelt. Dank seines modularen Aufbaus können Forscher einzelne Komponenten oder komplette Antriebsstränge untersuchen. Zwölf Brennstoffzellenmodule arbeiten hier zusammen, jedes bestehend aus über 400 Einzelzellen.

Das DLR-Team hat Brennstoffzellen und Elektromotoren entwickelt, die jeweils mehr als ein Megawatt leisten. In Kombination erreichen die Module eine Gesamtleistung von 1,5 Megawatt. Der verwendete grüne Wasserstoff, gewonnen aus erneuerbaren Energien, sorgt für einen komplett emissionsfreien Betrieb.

Mögliche Anwendungen dieser Technologie reichen von Schiffen über Lkw bis hin zu Flugzeugen. Die Flexibilität der Anlage ermöglicht Tests verschiedener Konfigurationen und bringt die emissionsfreie Mobilität einen Schritt näher an die Praxis.

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Das "Balis"-Projekt zeigt, wie skalierbare Brennstoffzellensysteme den Schwerlastverkehr revolutionieren könnten. Mit einer Leistung von 1,5 Megawatt bietet die Technologie eine klimaneutrale Alternative für Branchen, die bisher auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Weitere Tests am Standort in Baden-Württemberg sollen die Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen.

Quelle