21 April 2026, 00:26

Baden-Württemberg will zwei neue UNESCO-Welterbestätten durchsetzen

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, die Straßen, Gebäude und Text mit Stadtinformationen zeigt.

Baden-Württemberg will zwei neue UNESCO-Welterbestätten durchsetzen

Baden-Württemberg strebt Ausbau seiner UNESCO-Welterbestätten an

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Das Land treibt die Erweiterung seiner UNESCO-Welterbestätten mit zwei neuen Bewerbungen voran, die derzeit geprüft werden. Eingereicht wurden der Stuttgarter Fernsehturm und die Heuneburg an der oberen Donau für die Aufnahme in die deutsche Vorschlagsliste. Gleichzeitig startet die Landesregierung ein Förderprogramm, um die bestehenden Stätten besser zu schützen und bekannter zu machen.

Aktuell zählt Baden-Württemberg sieben UNESCO-Welterbestätten, darunter das Zisterzienserkloster Maulbronn, die Klosterinsel Reichenau und die prähistorischen Höhlenmalereien der Schwäbischen Alb. Ebenfalls auf der Liste stehen der Obergermanisch-Rätische Limes, die prähistorischen Pfahlbauten in den Alpen, die architektonischen Werke Le Corbusiers sowie die Kurstadt Baden-Baden. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der anerkannten Stätten in der Region mehr als verdoppelt.

Um diese Orte zu stärken, hat das Kabinett ein Förderkonzept für 2023 und die folgenden Jahre beschlossen. Bereits in diesem Jahr wurden rund 250.000 Euro für erste Maßnahmen bereitgestellt. Die Mittel fließen in Vernetzung, Erhaltung und die öffentliche Vermittlung aller sieben Stätten.

Das Programm zielt zudem auf eine bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit und eine höhere Sichtbarkeit dieser Wahrzeichen ab. Die Verantwortlichen wollen den Schutz des kulturellen und architektonischen Erbes verbessern und die Stätten gleichzeitig für Besucher attraktiver gestalten.

Mit zwei weiteren Bewerbungen in der Pipeline könnte Baden-Württemberg bald neun UNESCO-Welterbestätten zählen. Die Förderinitiative soll dazu beitragen, diese Orte zu bewahren und ihre Bekanntheit zu steigern. Der Plan der Landesregierung setzt auf langfristigen Schutz und ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für das kulturelle Erbe der Region.

Quelle