Freiburger Verpackungssteuer bringt lokale Wirtschaft in Bedrängnis
Wenzel WeinholdFreiburger Verpackungssteuer bringt lokale Wirtschaft in Bedrängnis
Freiburger Verpackungssteuer stößt auf massiven Widerstand
Die Freiburger Steuer auf Einwegverpackungen sieht sich wachsender Kritik von lokalen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden ausgesetzt. Restaurants, Catering-Dienstleister und Lieferdienste beklagen, die Abgabe belaste ihre Betriebe unzumutbar. Die Forderungen nach einer sofortigen Abschaffung werden immer lauter.
Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) verlangt von der Stadt, die Steuer umgehend zu streichen. Laut dem Verband treiben die zusätzlichen Kosten – die bei Einzelveranstaltungen oft im dreistelligen Bereich liegen – viele Unternehmen an den Rand des Ruins. Einige hätten bereits Stellen abgebaut, andere warnen vor weiteren Entlassungen, falls keine Lösung gefunden werde.
Kritiker monieren zudem, dass der von der Stadt vorgesehene Prüfzeitraum zu lang ist. Die Freiburger Verwaltung plant zwar eine Neubewertung der Steuer im Herbst, doch die Betriebe können nicht so lange warten. Viele berichten von verlorenen Aufträgen oder davon, dass Kunden in benachbarte Regionen ohne solche Abgaben abwandern.
Ein weiteres zentrales Problem ist das Fehlen praktikabler Alternativen. Zwar wurden Mehrwegsysteme vorgeschlagen, doch Unternehmen halten diese für den täglichen Gebrauch oft für undurchführbar. Der VBU betont: Ohne schnelles politisches Eingreifen werde die Steuer weiterhin sowohl die Wirtschaft als auch den lokalen Arbeitsmarkt schädigen.
Der Druck auf die Freiburger Stadtverwaltung wächst, während Wirtschaftsverbände eine rasche Lösung fordern. Mit bereits laufenden Entlassungen und abwandernden Aufträgen werden die wirtschaftlichen Folgen der Steuer immer deutlicher. Die Forderung des VBU nach sofortiger Abschaffung spiegelt die zunehmende Verärgerung der betroffenen Unternehmen wider.






