Hitzewelle in Brandenburg: Warum Straßen jetzt besonders gefährlich werden
Wenzel WeinholdHitzewelle in Brandenburg: Warum Straßen jetzt besonders gefährlich werden
Hitzewelle in Brandenburg macht Straßen anfälliger für Schäden
Das Verkehrsministerium hat Autofahrern Ratschläge erteilt, da die Temperaturen stark ansteigen. Bei direkter Sonneneinstrahlung können Straßenoberflächen über 60 Grad Celsius erreichen – das erhöht das Risiko von Verformungen.
Die extreme Hitze weicht den Bindemittelanteil im Asphalt auf, wenn die nächtliche Abkühlung nicht ausreicht. Dadurch können Spurrinnen, Aufwölbungen oder lose Fahrbahnteile entstehen. Solche Schäden bergen besonders für Motorradfahrer Gefahren, da verformte Oberflächen, Schotter und Split auf geflickten Abschnitten die Unfallgefahr erhöhen.
In Brandenburg hat zudem die Getreideernte begonnen, was den landwirtschaftlichen Verkehr auf den Straßen – vor allem im Süden – weiter verstärkt. Das Verkehrsministerium ruft Lkw-Fahrer dazu auf, ihre Routen sorgfältig zu planen. Alle Autofahrer sollten unnötige Belastungen der Fahrbahnoberflächen vermeiden und auf stark frequentierten Strecken besonders vorsichtig fahren.
Wo möglich, sollten Fahrten in kühlere Tageszeiten verlegt werden, um die Straßen zu schonen. Die Kombination aus hohen Temperaturen und erhöhtem Verkehrsaufkommen steigert das Risiko von Straßenschäden. Fahrer müssen wachsam bleiben und sich auf wechselnde Fahrbahnverhältnisse einstellen. Eine Verlegung der Fahrten in kühlere Stunden kann helfen, weitere Verschlechterungen zu minimieren.
