29 April 2026, 02:47

Pfeffenhausen startet millionenschweres Wasserstoffzentrum mit Bundesförderung

Großes industrielles Gebäude mit ausgedehnten Rohrleitungen und Solarpanelen auf dem Dach, umgeben von Sicherheitsgeländern, Versorgungsmasten, Straßenlaternen, Beschilderungen, Bäumen und Fahrzeugen auf einer nahen Straße, vor einem Hintergrund aus Hügeln und einem klaren blauen Himmel, Teil der neuen Wasseraufbereitungsanlage des California Department of Environmental Protection.

Pfeffenhausen startet millionenschweres Wasserstoffzentrum mit Bundesförderung

Pfeffenhausen hat einen bedeutenden Schritt in der Wasserstofftechnologie gemacht, nachdem die offiziellen Förderzusagen für das neue Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum (WTAZ) erteilt wurden. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder übergab am 10. Februar 2026 die entsprechenden Unterlagen und gab damit den Startschuss für eine Investition in Höhe von 54 Millionen Euro aus dem Bundesverkehrsministerium. Das Zentrum wird sich auf die Weiterentwicklung von Wasserstoffantrieben sowie Betankungssystemen für flüssigen, kryokomprimierten und gasförmigen Wasserstoff konzentrieren.

Das WTAZ war bereits im September 2021 in einem bundesweiten Wettbewerb als einer von vier nationalen Standorten für Wasserstoffinnovationen ausgewählt worden. Nun, da die Finanzierung gesichert ist, schreitet das Projekt mit voller Kraft voran.

Die 54 Millionen Euro des Bundesverkehrsministeriums werden auf verschiedene Projektbereiche aufgeteilt. Zwei Wirtschaftskonsortien erhalten 22 Millionen Euro für den Bau einer wasserstofftauglichen Testhalle und einer Verflüssigungsanlage. Weitere 32 Millionen Euro fließen an drei regionale Hochschulen, die spezialisierte Test- und Forschungseinrichtungen einrichten werden. Zusätzlich sind bereits 72,5 Millionen Euro im Bundeshaushalt für zukünftige WTAZ-Initiativen vorgesehen.

Auch der Freistaat Bayern leistet einen erheblichen Beitrag und stellt bis zu 30 Millionen Euro bereit. An der Förderveranstaltung nahmen prominente Gäste teil, darunter der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Hubert Aiwanger und Staatsminister Christian Bernreiter.

Mit dem Beginn der Bau- und Forschungsarbeiten bereitet Pfeffenhausen nun die Vermarktung benachbarter Gewerbeflächen für später in diesem Jahr vor. Diese Grundstücke stehen Unternehmen zur Verfügung, die in der Nähe des WTAZ ansässig werden möchten.

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Das WTAZ wird zu einem zentralen Knotenpunkt für die Entwicklung von Wasserstofftechnologien – unterstützt durch mehr als 150 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln. Die Arbeit des Zentrums an Antrieben und Betankungssystemen soll Innovationen im Verkehrs- und Industriesektor vorantreiben. Zudem wird Pfeffenhausens Rolle im Projekt der Region neue wirtschaftliche Chancen eröffnen, sobald die Gewerbeflächen rund um den Standort erschlossen werden.

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