Queer-feministischer Podcast Von Boom bis Z startet mit Generationen-Dialog über Arbeit und Vorurteile
Cordula RingQueer-feministischer Podcast Von Boom bis Z startet mit Generationen-Dialog über Arbeit und Vorurteile
Neuer queer-feministischer Podcast: Von Boom bis Z startet mit Generationendialog
Am 29. Februar ging die erste Folge des queer-feministischen Podcasts Von Boom bis Z an den Start. Die Sendung bringt drei Generationen zusammen – Babyboomer, Generation X und Generation Z –, um generationenübergreifende Konflikte und Vorurteile aufzuarbeiten.
Produziert wird der Podcast von frauenseiten Bremen, einem Online-Portal, das 2001 im Rahmen einer Initiative der Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) gegründet wurde, um digitale Kompetenzen von Frauen zu stärken. Renate Strümpel, die Leiterin des Portals, erhofft sich von der Serie, durch offene Gespräche Generationenklischees abzubauen.
Die Premiere-Folge widmet sich dem Thema bezahlte Arbeit und den Annahmen, die ältere Generationen oft über die Arbeitsmoral der Gen Z treffen. Neben Diskussionen fließen Faktenchecks ein, etwa unter Bezug auf Studien wie die Shell-Jugendstudie 2019. Auch die Klimakrise, unsichere Rentenperspektiven und persönliche Ängste, die mit Klasse oder Herkunft zusammenhängen, prägen die unterschiedlichen Sichtweisen der Altersgruppen auf Löhne und Arbeitswelt.
Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge, die sich mit Feminismus, Politik und anderen drängenden gesellschaftlichen Fragen beschäftigt. Von Boom bis Z ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie unter vonboomz.podigee.io verfügbar.
Ziel des Podcasts ist es, durch die Verbindung von Dialog und recherchierten Erkenntnissen das Verständnis zwischen den Generationen zu fördern. Mit regelmäßigen Veröffentlichungen bietet er eine Plattform für offene Debatten über gesellschaftliche Herausforderungen und Arbeitswelt-Wahrnehmungen.






