ToiPaBeu-Tag: Warum Deutschland bald einen skurrilen Feiertag für Klopapier-Beutel feiert
Cordula RingToiPaBeu-Tag: Warum Deutschland bald einen skurrilen Feiertag für Klopapier-Beutel feiert
Deutschland feiert bald einen skurrilen neuen Feiertag: den Klopapier-Beutel-Tag – oder kurz ToiPaBeu-Tag – am 2. Juli. An diesem Tag steht eine ungewöhnliche Handarbeit im Mittelpunkt – kleine, selbstgemachte Beutel, die extra für den Transport von Toilettenpapier entworfen wurden. Erfunden hat ihn Sandra Roman, eine Leserin mit einer Vorliebe für ausgefallene Feiertage.
Die Idee zum ToiPaBeu-Tag stammt von Sandra Roman, die mit dem Tag ein Nischenhandwerk in den Fokus rücken wollte. Ein ToiPaBeu ist ein winziger, gestrickter oder gehäkelter Beutel, in dem eine Rolle Toilettenpapier Platz findet. Roman wählte bewusst den 2. Juli – nicht zufällig, denn an diesem Tag wird in den USA der National I Forgot Day ("Nationaler Ich-hab's-vergesse-Tag") begangen.
Doch während es beim US-amerikanischen National Toilet Paper Day eher um Hygiene geht, steht der ToiPaBeu-Tag für spielerischen Erfindergeist. Er erinnert eher an den Tag der Erfinder als an einen klassischen Gedenktag. Die erste offizielle Feier findet am 2. Juli 2024 statt.
Ab 2024 wird der ToiPaBeu-Tag jährlich am 2. Juli begangen. Der Anlass lädt zum kreativen Umgang mit einem alltäglichen Gegenstand ein – und gibt Bastlern eine Bühne, um ihre handgefertigten Klopapier-Beutel zu präsentieren. Ein Feiertag, der Humor und Handwerkskunst vereint.






