Villingen-Schwenningen digitalisiert Verwaltung mit SAP S/4HANA für effizientere Dienstleistungen
Nadeschda HolzapfelVillingen-Schwenningen digitalisiert Verwaltung mit SAP S/4HANA für effizientere Dienstleistungen
Villingen-Schwenningen führt neues digitales System für moderne Kommunalverwaltung ein
Die Stadt Villingen-Schwenningen hat ein neues digitales System eingeführt, um ihre kommunalen Abläufe zu modernisieren. Die Verwaltung setzt nun auf SAP S/4HANA, eine Plattform, die zentrale Prozesse effizienter gestalten soll. Verantwortliche bezeichnen den Umstieg als einen wichtigen Schritt hin zu leistungsfähigeren öffentlichen Dienstleistungen.
Das Projekt ging Anfang 2026 nach einer Zusammenarbeit mit Komm.ONE, dem IT-Dienstleister der Stadt, an den Start. Erste Verbesserungen umfassen einen elektronischen Workflow für die Verwaltung von Geschäftspartnerdaten sowie ein einheitliches Rechnungssystem. Diese Änderungen senken die Bearbeitungskosten, reduzieren Fehler und beschleunigen die Reaktionszeiten.
Die neue Lösung bündelt Aufgaben für die Stadtentwässerung und den Abwasserverband Oberer Neckar. Mitarbeiter verbringen weniger Zeit mit Routineaufgaben und können sich stärker auf komplexere Tätigkeiten konzentrieren. Bürgermeister Jürgen Roth lobte die Einführung und betonte die Vorteile für Beschäftigte und Bürger gleichermaßen.
Weitere Ausbaustufen sind bereits geplant: Noch 2026 wird das zentrale Personalverwaltungssystem der Stadt auf die SAP-Plattform umgestellt. Größere Implementierungen für weitere Fachbereiche und technische Dienste folgen 2026 und 2027. Ziel ist eine voll vernetzte IT-Infrastruktur, die künftige Digitalprojekte unterstützt.
Der Wechsel zu SAP S/4HANA ermöglicht schnellere Bearbeitungsprozesse, eine bessere finanzielle Nachverfolgung und geringere Betriebskosten. Die Stadtverwaltung erwartet, dass das System die Dienstleistungsqualität in allen Bereichen steigert. Weitere Erweiterungen sind im Rahmen der laufenden Digitalisierungsstrategie vorgesehen.






