21 April 2026, 06:17

Warum der Karsamstag 2026 kein freier Tag ist – trotz seiner religiösen Bedeutung

Eine Gruppe von Menschen steht um einen Tisch in einer Kirche, hält Bücher in den Händen, mit einem Tuch und Blumen auf dem Tisch und gerahmten Fotos an der Wand.

Warum der Karsamstag 2026 kein freier Tag ist – trotz seiner religiösen Bedeutung

Karsamstag, auch Ostersamstag genannt, hat in der christlichen Tradition eine tiefe Bedeutung. Er markiert das Ende der Fastenzeit und dient als Tag der stillen Besinnung vor dem Ostersonntag. Trotz seiner religiösen Bedeutung ist der Karsamstag in Deutschland und den Nachbarländern jedoch kein gesetzlicher Feiertag.

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Das Datum des Karsamstags ändert sich jedes Jahr, da es sich nach religiösen Berechnungen richtet, die an den Mondkalender geknüpft sind. Im Jahr 2026 fällt er auf den 4. April, während der Ostersonntag auf den 5. April datiert ist. Obwohl theologisch korrekt von Karsamstag die Rede ist, wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft auch der Begriff Ostersamstag verwendet.

In Deutschland müssen Arbeitnehmer an diesem Tag wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen, wenn er in ihren regulären Arbeitsplan fällt. Es gibt weder einen automatischen Anspruch auf freibekommen noch auf Zusatzvergütung. Behörden bleiben geöffnet, allerdings können einige Schulen und Kindertageseinrichtungen aufgrund der Osterferien geschlossen sein.

Ähnlich verhält es sich in Österreich und der Schweiz, wo der Karsamstag wie ein gewöhnlicher Werktag behandelt wird. In bestimmten deutschen Bundesländern wird zwar zu einem Tag der stillen Einkehr ermutigt, doch ändert dies nichts an den Arbeitsverpflichtungen oder gewährt zusätzliche Freistellungen.

Da der Karsamstag ein bewegliches Fest ist, verschiebt er sich jährlich nach den kirchlichen Regeln. Seine Bedeutung und Begehung variieren je nach Region, doch in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat er keine Auswirkungen auf die regulären Arbeitszeiten. Arbeitnehmer und Unternehmen halten sich an ihre gewohnten Abläufe – es sei denn, lokale Bestimmungen sehen etwas anderes vor.

Quelle